Nowhere Zone

SPV Recording - 1998

Tracklist

  1. Nowhere Zone
  2. Lodi
  3. Trial By Fire
  4. Have Love Will Travel
  5. No Secrets, No Lies
  6. Jailer Bring Me Water
  7. Contribution
  8. The Smoky Mt. Lament
  9. Desperado Love
  10. The War Is Over

Dave Kincaid (voc, g, banjo, mandolin, tinwhistle), Frank Funaro (dr, voc), Ernie Mendillo (b, voc), Frank Giordano (g, voc, harm)
Drums and Hammond Organ on 'Lodi' by Thomas P. Goss and Don Sternecker, Keyboards by Joe Kernich
Produced and Arranged by Dave Kincaid

Reviews

RHEIN-ZEITUNG 1998

Etwas rockiger und weniger folkig als früher klingen The Brandos auf ihrem fünften Studioalbum "Nowhere Zone". Satter Gitarrensound durchzieht alle zehn Titel - aufgelockert durch Mandoline, Banjo und Tin Whistle: Da ist sich die Band aus New York dann doch treu geblieben. Im Vordergrund knarzt, röhrt oder schwebt die markante Stimme von Frontmann und Produzent Dave Kincaid, die auch einer Coverversion des CCR-Hits "Lodi" gerecht wird. Ungewöhnlich bei den Brandos ist, daß Bassist, zweiter Gitarrist und Drummer ebenfalls hervorragend singen können und das auch ausgiebig tun. So klingt selbst der alte Bobby-Darin-Titel "Jailer Bring Me Water" mehrstimmig wieder frisch. Die meisten anderen Stücke auf "Nowhere Zone" sind im übrigen keine Coverversionen, sondern, wie auf früheren Alben, unter Beteiligung von Allroundtalent Kincaid selbst geschrieben. Richtig in ihrem Element sind die Brandos allerdings auf der Bühne, und da gibt es eine gute Nachricht: Sie touren im Dezember durch Deutschland.

(Nina Sündermann)
Gefunden bei: www.rhein-zeitung.de/magazin/musik/

WEB-FUNDSTÜCKE

Gießen (ju). Ihr fünftes und vielleicht stärkstes Album stellen "The Brandos", die als Live-Band besondere Qualitäten haben, heute abend ab 20 Uhr in der Gießener Kongreßhalle vor. "Nowhere Zone" enthält wieder alle Elemente, die die Fans der Band seit einem Dutzend Jahren an ihr lieben. Es finden sich hymnische Refrains, knackiger Gitarrensound und der Gesang von Frontman David Kincaid.

Thematisch reicht das von Kincaid produzierte Album von unerwiderter Liebe über Widerstand und pure sexuelle Begierde bis zur Trauer über persönliche Verluste.

Gefunden bei: www.mittelhessen.de

NWZ-BEILAGE INSIDE (09.10.1998, Seite 5)

Supergleit-Gitarre zu John Fogertys "Lodi". Dave Kincaid bekennt sich offener denn je zu seinem eigentlich unverkennbaren Creedence Clearwater Revival-Wurzeln. Nach einigen mehr oder minder intensiven Ausflügen in die Gefilde des Folk ist "Nowhere Zone" wieder eine ganze Latte swampiger geraten als "The Light Of Day" (1994) und "Pass The Hat" (1996).

nope

MUSIK EXPRESS SOUNDS (Nr. 11 - Nov. 1989)

Wer CCR, Tom Petty und John Mellencamp schätzt, müßte auch die Brandos lieben, doch auch nach zwölf gemeinsamen Jahren und einigen feinen Alben zählt die Band aus New York noch immer zu den ewigen Geheimtips. Dave Kincaid & Co. machen mit NOWHERE ZONE, wie immer zwischen kernigem Country und ebensolchem Rock'n'Roll angesiedelt, einfach unermüdlich weiter. Und sie bringen auch einen Song jener Band, mit der sie immer verglichen wurden - CCR's "Lodi", bei dem Kincaid beweisen darf, daß er wirklich wie John Fogerty klingt. Dennoch: Ihr '92er Werk GUNFIRE AT MIDNIGHT ist immer noch ihr bestes. (us)

WEB-FUNDSTÜCKE

12 Jahre gibt es dieses New Yorker Quartett nun schon. 12 Jahre, in denen die Brandos, allen voran Mastermind und Producer David Kincaid, es nicht so ganz geschafft haben, aus dem Untergrund herauf an die Oberfläche der großen Rockacts zu kommen. Das fünfte Album "Nowhere Zone" soll dem ein Ende setzen. Im Prinzip machen die Brandos, wie auch schon beim Klassiker "The Light of Day" und beim Vorgänger "Pass The Hat" alles richtig, mit dem Unterschied, daß die Folkwurzeln nicht mehr so deutlich zu hören sind und Kincaid & Co. nun offensichtlich auf knackigere Gitarrensounds stehen. Ansonsten: alles bestens. Gute Refrains, fette Produktion und David Kincaids Stimme, die nach wie vor Seltenheitswert besitzt.

ThoMa
Gefunden bei : www.westline.de

WEB-FUNDSTÜCKE

Dave Kincaid und seine Band The Brandos kämpfen nun schon seit Jahren unermüdlich gegen aktuelle Strömungen in der Musikwelt an. Der Brandos-Boss setzt auf gute Songs, gute Melodien, auf Rock und Folk mit Flöten, Mandolinen und Harmonika. Und auch wenn die neue Produktion «Nowhere Zone» nicht zum längst verdienten Durchbruch führen wird, Leute wie Dave Kincaid sind im heutigen Musikbusiness besonders wertvoll.

HHHI
Gefunden bei: www.sonntagszeitung.ch

DISCOVER.DE

Mit "Nowhere Zone" schunkeln uns die vier Südstaatler inzwischen zum fünftenmal in den locker ausklingenden Sommerabend. Zeigten sie sich zwischen "Pass The Hat" und "The Light Of Day" noch uneinig, hier mehr im Folk-Rock, da mehr auf der Southern-Rock-Schiene, scheinen sie jetzt zu sich selbst gefunden zu haben. Tradition und die "guten, alten Zeiten" der End-Sechziger und Anfang-Siebziger in der Union vereinen sich organischer denn je.

Immer noch hört sich Kincaid an wie eine Neuauflage des inzwischen immer mal wieder aktiven John Fogerty, und das ist gut so. Feeling ist das entscheidende Stichwort zu "Nowhere Zone". Computer, Loops und Sampler bleiben außen vor, stattdessen geht es, wie gewohnt, handgemacht zur Sache. Texte zum Mitsingen, lockere Melodien, hier und da ein Solo und der gestochen scharfe Groove zeigen die wahren Qualitäten der vier. Die USA-Radios müßten sie inzwischen locker in der Tasche haben, denn eine Hymne jagt die nächste und die überfüllten Konzerte der Brandos sollten ein übriges tun.

Mit ihrem fünften Album sind sie näher an der Live-Situation als je zuvor bei einem Studio-Album und bestätigen den Wiedererkennungswert und die Form der Vorgänger. Beruhigend, daß es offensichtlich auch anders geht als auf MTVIVA.
 
Dirk Jessewitsch auf www.discover.de